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Castello di San Gottardo

CASTELLO SAN GOTTARDO MEZZOCORONA Einem unaufmerksamen Auge mag diese getarnte Festung auf dem Berg entgehen, aber wenn man sie einmal entdeckt und womöglich zu Fuß über einen steilen Pfad erreicht hat, nimmt die Aufregung überhand. Es handelt sich zusammen mit Castel Corona (Cunevo) und der Busa dei Preeri (Avio) um eine außergewöhnliche Mischung von Natur und Verteidigungskunst. In diesem horizontalen Felsband setzt sich San Gottardo aus zwei Teilen zusammen, von beiden bleibt heute nur noch der Umfang übrig: ein älterer dreieckiger und ein späterer rechteckiger Teil, fast ein Turm, der auch (bis Anfang des 19. Jahrhunderts) als Einsiedelei diente. In der Nähe befindet sich die kleine, dem Hl. Gotthard gewidmete Kapelle. Zur Verteidigung der Burg reichten wenige Männer aus, und ein enger Gang zwischen den Mauern und den Gebäuden kesselte die etwaigen Angreifer, die bis hierher gelangt waren, ein. Sie war tatsächlich ein strategischer Stützpunkt an der italienischen Grenze in Richtung Mezzolombardo und an der deutschen Grenze in Richtung Mezzocorona. Die Burg war nämlich ab 12. Jahrhundert ein Lehen der Herren von Eppan. Später ging sie auf die Mezo, deren Name in Metz verdeutscht wurde (Corona du Mezo, Cronmetz), und schließlich auf die Wolkensteins über. Die letzten Besitzer, die Firmian, verließen sie Ende des 16. Jahrhunderts und zogen in das unterhalb liegende und komfortablere Castel Firmian um.

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Telefon: 0461.600182 - Biblioteca Comunale


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